Alle endoskopischen Untersuchungen können auf Wunsch in einem so genannten „Dämmerschlaf“ vorgenommen werden. Hierbei werden intravenös kurzwirksame Beruhigungsmittel, bei Bedarf zusätzlich Schmerzmittel verabreicht, die zu einem schmerzfreien „Dämmerschlaf“ führen. Voraussetzung ist, dass am Tag der Untersuchung vorher nichts gegessen wurde, auch Rauchen sollte vermieden werden. Klare Flüssigkeiten dürfen jedoch bis 2 Stunden vor dem Untersuchungstermin getrunken werden. Danach muss der Patient absolut nüchtern bleiben (auch kein Lutschen von Bonbons, kein Kauen von Kaugummi usw.). Die Abführmittel im Falle einer geplanten Darmspiegelung müssen aber natürlich gemäss den im Aufklärungsgespräch gegebenen Anweisungen eingenommen werden. Die Einnahme von Medikamenten nach vorheriger Absprache kann mit wenig Wasser erfolgen. Keinesfalls dürfen Tabletten gegen Diabetes mellitus („Zuckertabletten“) eingenommen werden. Bei insulinpflichtiger Zuckerkrankheit ist vorher eine Rücksprache mit dem Hausarzt oder/und unserer Praxis nötig. Es muss sichergestellt sein, dass nach erfolgter Untersuchung eine Abholung durch eine Begleitperson erfolgt und die häusliche Betreuung am Untersuchungstag muss im Anschluß gewährleistet sein (Stichwort „nicht alleine zu Hause“). Gemäss den gesetzlichen Vorschriften darf innerhalb der ersten 24 Stunden ab Untersuchung in Kurznarkose nicht aktiv am Straßenverkehr teilgenommen, nicht an laufenden Maschinen gearbeitet, kein Alkohol getrunken und es dürfen keine wichtigen Entscheidungen getroffen werden. Die „Propofolkurznarkose“ wird in unserer Praxis in der Regel von Narkoseärztinnen bzw. -ärzten bzw. in jedem Fall gemäss den geltenden Leitlinien vorgenommen, eine sog. NAPS ist in jedem Fall auch beteiligt. Eine fortlaufende Überwachung gemäss den Leitlinien erfolgt während und nach der Untersuchung in der Aufwachphase durch entsprechend geschultes Personal, in der Regel auch durch Narkoseärztinnen bzw. -ärzten. Zur Überwachung erfolgt zusätzlich neben dem sog. Monitoring auch noch eine ununterbrochene kameragestützte Beobachtung im Aufwachraum.

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    Richard Reiter Gastroenterologie
    Facharzt für Innere Medizin Gastroenterologie in München
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