Darmspiegelung München

Eine Darmspiegelung wird aus verschiedenen Gründen vorgenommen, z.B. bei Blut im Stuhl, länger andauernden Durchfällen oder anderen Stuhlunregelmäßigkeiten, unklaren Bauchschmerzen, ungewolltem Gewichtsverlust, vor allem aber auch als Vorsorge, um Vorstufen des Darmkrebses, sog. Polypen, noch im gutartigen Stadium zu erkennen und dann auch gleich mit dem Endoskop zu entfernen, was fast immer und in geübter Hand ohne großes Risiko möglich ist. Insbesondere diese Darmkrebsvorsorge ist von großer Bedeutung, da in Deutschland jährlich ca. 50000-70000 Neuerkrankungen auftreten. Da der Darmkrebs in der Regel aus jahrelangem Wachstum zunächst gutartiger Polypen entsteht, kann man die Darmkrebsentstehung weitgehend verhindern durch Auffinden und Entfernen dieser Polypen und endoskopischer Überwachung von Personen, die als Polypenbildner identifiziert sind (in der Regel je nach Situation alle 3-5 Jahre). Aus diesem Grund wird die Vorsorgedarmspiegelung (sog. präventive oder Früherkennungskoloskopie) auch seit dem 1.10.2002 von den Gesetzlichen Krankenkassen erstmals im Alter von 55 Jahren als Vorsorgeuntersuchung angeboten. Nur besonders ermächtigte Ärzte dürfen die Vorsorgedarmspiegelung vornehmen und müssen ihre Befähigung hierzu regelmäßig nachweisen (Untersuchungszahlen pro Jahr, Hygienestandards usw. ). Als Vorbereitung zur Darmspiegelung ist die Reinigung des Darmes nötig. Hierzu muss man am Vortag und am Tag der Untersuchung abführende Maßnahmen vornehmen, die genau von Praxismitarbeiterinnen erklärt werden. Auch die Abführmittel erhält man in der Regel in der Praxis, manchmal auch vom Hausarzt in Zusammenarbeit mit uns. Die Darmspiegelung wird in unserer Praxis bei Wunsch in Analgosedierung (“Propofolkurznarkose”) vorgenommen (sh. Beschreibung unter (Analgo-)Sedierung), was die meisten Patient(inn)en bevorzugen und erfahrungsgemäß einen in jeder Hinsicht angenehmeren Untersuchungsverlauf ermöglicht. Das Endoskop wird den gesamten Dickdarm bis meist einschließlich unteren Dünndarm (Ileum) vorgeschoben. Beim Endoskoprückzug erfolgt die genaue Beurteilung der Schleimhaut unter Einblasen von geringen Mengen Luft. Es werden bei Bedarf Schleimhautproben entnommen und Polypen sofort entfernt. Die Koloskopie dauert im Durchschnitt 20-30 Minuten und ist in erfahrener Hand in der Regel eine schmerzfreie und gefahrlose Untersuchung.

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    Richard Reiter Gastroenterologie
    Facharzt für Innere Medizin Gastroenterologie in München
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